Der Mond

Frau Lunas Launen

Der Mond ist ein ähnlich markantes Gestirn wie die Sonne. Wir sehen ihn ebenfalls von Kindesbeinen an groß und prägnant am Himmel wandern – nur eben nicht am lichten Tage, sondern in der Dunkelheit der Nacht. Nachts, wenn die Träume kommen, wenn die uns oft gar nicht recht be­wussten Gefühle rumoren und auf das am Tage Erleb­te reagieren. Nachts, wenn sich all das meldet, was dem taghellen Sonnenbewusstsein vielleicht entgangen ist.

Während die Sonne in der astrologischen Deutung die klar bewusste Seite unseres Ichs re­prä­sentiert, spiegelt der Mond – im Geburtshoroskop wie in der aktuellen Tagesprognose – die Züge unseres Wesens, die eher verborgen im Unterbewusstsein schlummern, und die wir daher auch eher auto­matisch als ge­zielt ausleben; als Stimmungen, Launen oder körperliche Reaktionen, die oft genau so rasch wechseln wie das Mondsichelgewand, in dem Frau Luna sich allabendlich am Himmelszelt präsentiert.

Der Mond im Geburtshoroskop: So fühle ich!

Im persönlichen Geburtshoroskop verkörpert der Mond den emotionalen Urgrund, aus dem heraus wir ganz instinktiv reagieren. So leben wir unsere körperlichen und seelischen Bedürfnisse aus, so bringen wir unsere wahren Gefühle zum Ausdruck.

Das persönliche Mondzeichen spiegelt die besondere Stimmungslage, in der unsere Gefühle eingetönt sind, und die instinktiv-intuitiven Reaktionsmuster, denen wir gern „einfach so aus dem Bauch heraus“ folgen. Vom impulsiv tatendurstigen Widdermond bis zum sensibel-träumerischen Fischemond ist da allerlei möglich!

Das persönliche Mondhaus beschreibt dann, in welchem Bereich des Lebens wir am ehesten ganz unmittelbar aus dem Bauch heraus leben, und welches Thema unsere Emotionen auf den Plan ruft wie kein zweites. Entsprechend gefühlsbetont reagieren wir auf alle Höhen und Tiefen, die uns hier erwarten, und entsprechend stehen und fallen unsere Erfolge und unsere Zufriedenheit auf diesem Gebiet in entscheidendem Maße mit der Frage, inwieweit wir uns hier innerlich wirklich beteiligt fühlen.

Weitere Hinweise auf das, was unsere Gefühle ganz besonders in Wallung bringen kann, geben dann die Planeten oder Horoskopachsen, die aspekteweise zum Geburtsmond in Kontakt treten.

Der Frauenmond und der Männermond

Frauen haben zu den Kräften des Mondes meist einen weitaus unmittelbareren und selbstverständlicheren Zugang als Männer, meint die klassische Astrologie. Frau Luna ist schließlich die himmlische Stellvertreterin des Urweiblichen schlechthin! Und in dieser Rolle weist sie im Geburtshoroskop einer Frau insbesondere auf die Eigenschaften hin, in denen ihr weibliches Selbstverständnis wurzelt, und die diese Frau deshalb besonders gern in traditionell femininen Lebensrollen wie denen der Ehefrau und Mutter entfalten wird.

Bei Männern dagegen kann es passieren, dass diese sensible und empfängliche, eher intuitive als rationale und eher passive als initiative und tatkräftige Seite des Ichs dem kulturell geforderten Selbstverständnis als „ganzer Kerl“ derart zuwider läuft, dass sie schon frühzeitig in die verborgensten Schichten der Seele verbannt – oder aber rigoros ausgelagert wird: Dann ersehnt und erwartet dieser Mann von den Frauen in seinem Leben (zunächst von der Mutter, und später dann von der Partnerin), dass diese ausfüllen, was doch eigentlich Teil seiner selbst ist – und was er auch als solchen akzeptieren sollte, wenn er einer sehr wichtigen Wurzel seines Identitätsgefühls nicht das Wasser abgraben will.

So jedenfalls lautet die traditionelle Interpretation der Mondsymbolik, die bei heterosexuell orientierten Menschen sowohl im Geburtshoroskop wie auch im Partnerhoroskop zumeist auch gut und aufschlussreich funktioniert. Für Menschen, die lieber gleichgeschlechtlich lieben, hält die Stellung des Geburtsmonds (zusammen mit der von Venus und Mars) dann etwas speziellere Identifikationsmuster bereit, die individuell eine sehr unterschiedliche Ausprägung haben können.

Der Mond im Tierkreis-Spezi-Kalender: Tipps für die Tagesplanung

Rasen mähen? Haare schneiden? Fenster putzen? Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Seit den 1990ern erfreut sich Frau Luna großer Beliebtheit als Beraterin in alltäglichen Entscheidungsfragen. Sogar Menschen, die offiziell ganz und gar nichts mit der Astrologie „am Hut haben“, schlagen gern einmal im Mondkalender nach, wann sie am besten ihre Fingernägel schneiden oder Radieschen aussähen sollten. Und damit lassen sie sich – durchaus zu Recht! – auf Hilfestellungen ein, die vor allem in der Medizin und der Landwirtschaft schon seit Urzeiten zu Rate gezogen werden. Sie wünschen sich einen solchen Mondkalender? Den habe ich für Sie:

Gemessen daran sind die beiden Mondspalten im Tierkreis-Spezi-Monatskalender zunächst  vielleicht eine herbe Enttäuschung für Sie. Denn hier sind nur
– die Mondphasen,
– die Mondzeichen (mit minutengenauer Uhrzeit des Mondübergangs) sowie
– die Sonne-Mond-Aspekte (Vollmond bzw. Opposition, Neumond bzw. Konjunktion und Viertelmond bzw. Quadrat, ebenfalls mit Uhrzeit, die dazwischenliegenden Sextile und Trigone ohne) und
– die Termine vermerkt, zu denen ein Planet beim Mond steht und daher besonders gut zu erkennen ist:

An der Farbe der Symbole erkennen Sie zwar auf einen Blick,
– ob ein günstiger (blau-türkiser),
– eher angespannter (rot-oranger) oder
– ein besonderer (violetter) Tag
zu erwarten steht – doch wo bleiben die leicht verständlichen Bildchen mit den Tagestipps? Die werden bei diesem Spezi-Kalender gesondert geliefert, und zwar im 

Hier werden – vom Neumond im Widder bis zum zunehmenden Mond im Fisch –sämtliche Kombinationen aus Mondphase und Mondzeichen aufgelistet, die Sie im Tierkreis-Spezi-Monatskalender in genau terminierten astrologischen Symbolen dargestellt finden. Rechts daneben erscheinen dann prägnante Icons zu den Tipps zum Thema Haushalt, Gartenarbeit, Schönheitspflege oder Miteinander, die sich hinter diesen Konstellationen verbergen.

Betrachten Sie den aktuellen und den immerwährenden Mondkalender einfach parallel – dann sind Sie bestens mit den klassischen Mondtipps versorgt!

Persönliche Mondtransite: Ich bin jetzt in Stimmung für …

Monat für Monat wandert der Mond einmal die Runde der 12 Tierkreiszeichen ab – und damit sozusagen auch einmal um das gesamte persönliche Geburtshoroskop herum. Ähnlich wie die allgemeinen Tagesaspekte im astrologischen Kalender beschreiben auch die Mond-Transite zu den persönlichen Geburtsstellungen lediglich die flüchtigen Launen eines einzelnen Tages. Im Zusammenhang betrachtet zeigen sie an, wann im Laufe des Monats individuell mit besonderen Stimmungshochs oder Stimmungstiefs zu rechnen ist.

Eine exakte Berechnung und Analyse der Mondaspekte lohnt allerdings nur für die Monate oder Wochen, in denen sehr wichtige berufliche oder persönliche Entscheidungen anstehen, die man keinesfalls durch eine offenkundig miese Stimmung vermasseln will. Solche ungünstigen Termine wären im folgenden Beispiel etwa der 4./5., der 11., der 17./18. und der 24./25. August, weil der Mond dann quer zur Geburtstagssonne und/oder zu seiner eigenen Stellung im Geburtshoroskop steht:

Luna-Launen-Löcher sind zumeist schon am folgenden Tag wieder überwunden und werden oft von einem angenehm befreiten Gefühl abgelöst. So lange kann man mit wichtigen Vorhaben meistens warten. Generell sind die Aspekte, die der Mond zu seiner eigenen Geburtsstellung bildet, die entscheidenden Indikatoren zur Tagesstimmung.

Sie machen sich jedoch mehr oder weniger stark bemerkbar je nach dem, welche Impulse der Geburtsmond zeitgleich noch von den übrigen Transitgestirnen erhält. Dabei beschreiben Sonnen-, Merkur-, Venus- und Mars-Transite die Grundstimmung einer oder mehrerer Wochen, während Jupiter-, Saturn-, Uranus-, Neptun- oder Pluto-Transite Aufschluss über die längerfristige emotionale Entwicklung geben.